1. Laufende Zinsen
Laufende Grundschuldzinsen können in der Zwangsversteigerung erheblich sein. Der Zeitraum hängt vom maßgeblichen Verfahrensstand ab.
Zinsen und Nebenleistungen richtig einordnen.
Berechnen Sie überschlägig, welche Beträge aus einer Grundschuld, laufenden und rückständigen Zinsen sowie Nebenleistungen entstehen können.
Tragen Sie Nominalbetrag, Zinssatz, Beschlagnahmedatum, Enddatum und Nebenleistungen ein. Die Ausgabe zeigt die einzelnen Positionen und die Summe.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Summe |
Laufende Zinsen: vom bis (= Zinstage). Rückständige Zinsen: zwei Jahre.
Laufende Grundschuldzinsen können in der Zwangsversteigerung erheblich sein. Der Zeitraum hängt vom maßgeblichen Verfahrensstand ab.
Für rückständige wiederkehrende Leistungen ist regelmäßig die Zweijahresgrenze besonders wichtig.
Nebenleistungen können zusätzlich zum Kapital und zu Zinsen wirtschaftlich ins Gewicht fallen.
Die Berechnung unterscheidet wirtschaftliche Rechenwerte von der rechtlichen Durchsetzbarkeit. Für die Einordnung sind insbesondere geringstes Gebot, bestehen bleibende Rechte, Anmeldung, Rang und Versteigerungsbedingungen maßgeblich.
Kapital kann durch Übernahme gedeckt sein; laufende und rückständige Zinsen können als bar zu deckende Positionen relevant werden.
Das Recht kann mit dem Zuschlag erlöschen; an seine Stelle kann der Erlös treten. Die rechnerische Betrachtung ist dann anders zu bewerten.
Rückständige Zinsen genießen den Rang der Grundschuld nur in den gesetzlich privilegierten Grenzen. Die Anmeldung und der Zeitpunkt sind praktisch entscheidend.
Ob geringstes Gebot, Ablösung, Zuschlag oder Erlösverteilung: Entscheidend ist nicht nur die Rechnung, sondern die rechtliche Zuordnung der Grundschuld und ihrer Zinsen.